Regine Bergenthal, geb. Lehmann

   
geboren am 08.10.1869 in Wenkheim/Baden
Straße  Klingenstraße 11
Stadtteil Heidingsfeld
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum05.02.1943
TodesortTheresienstadt
   
deportiert am 23.09.1942 nach Theresienstadt und dort am 05.02.1943 ermordet
   
Regina Bergenthal war die zweite Ehefrau des seit 1889 in Heidingsfeld ansässigen "Schnittwaren"-(Tuch-)Händlers Samuel Bergenthal aus Fuchsstadt bei Ochsenfurt.
Samuel Bergenthal war bis zu seinem Tod 2. Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Heidingsfeld. Er verstarb im April 1916. Seitdem führte Regina als Witwe das Geschäft ihres Mannes weiter, so lange es möglich war.
Seit 1941 lebte sie im Israelitischen Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg. Von dort wurde sie am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und verstarb dort einige Monate später.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 84;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de840412, (17.05.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/5711-regine-bergenthal/ (17.05.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Würzburg - Theresienstadt, Abfahrtsdatum: 23.09.1942, http://www.statistik-des-holocaust.de/II26-3.jpg (10.06.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Die Pfarrgemeinde St. Paul, Herr Pfarrer Winfried Schlüter
   
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