Mina Bergenthal, geb. Schwarzenberger

   
geboren am 14.10.1870 in Thundorf / Unterfranken
Straße  Klosterstraße 15
Stadtteil Heidingsfeld
Deportationsdatum10.09.1942
Todesdatum08.09.1944
TodesortTheresienstadt
   
deportiert am 10.09.1942 nach Theresienstadt und dort am 08.09.1944 ermordet
   
Mina Bergenthal war die Ehefrau des seit 1892 in Heidingsfeld ansässigen, 1927 in Würzburg verstorbenen Kaufmanns Isaak Bergenthal, der in Heidingsfeld eine "Schnittwaren"-(Tuch-)Handlung geführt hatte und in seinen letzten Lebensjahren 2. Vorsitzender der hiesigen Israelitischen Kultusgemeinde gewesen war.
Mina führte als Witwe die Geschäfte ihres Mannes weiter, bis sie 1938 in das Israelitische Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 in Würzburg kam. Spätestens Ende 1938 war für Juden das Führen eines selbstständigen Geschäfts ohnehin nicht mehr möglich.
Am 10. September 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie zwei Jahre später den Tod fand.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 84;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de840409, (17.05.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/5710-mina-bergenthal/ (17.05.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Die Kath. Pfarrei St. Laurentius, Herr
   
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