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Naftali Ansbacher

   
geboren am 23.03.1923 in Würzburg
Straße  Ludwigstraße 10
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum19.04.1943
Todesdatumunbekannt
TodesortAuschwitz
   
ermordet in Auschwitz
   
Naftali Ansbacher war der Sohn des Lederhändlers Simon Ansbacher (1) und seiner Ehefrau Minna. Er wuchs in Würzburg auf und besuchte hier zunächst die Jüdische Volksschule, danach die berühmte Israelitische Lehrerbildungsanstalt (ILBA) bis zu ihrer Schließung nach dem Novemberpogrom von 1938. Er machte danach eine Gärtnerlehre und ging schließlich "auf Hachscharah", d.h. er begann eine landwirtschaftliche Ausbildung im "Jüdischen Landwerk" in Neuendorf.
Von dort wurde er nach Auschwitz deportiert, wo sein Leben endete. Er gilt gemäß dem Gedenkbuch des Bundesarchivs als "verschollen" in Auschwitz.
   
Quelle Staatsarchiv Würzburg, Gestapoakte 13261;
Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 60f.;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1050271 , (17.05.2016);
Hilary Möckel.
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Herr Prof. Dr. Holger Kaesemann
   
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