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Karl Handburger

   
geboren am 22.10.1898 in Würzburg
Straße  Weingartenstraße 4
Stadtteil Sanderau
Deportationsdatum27.11.1941
Todesdatum00.00.1941
TodesortRiga
   
deportiert am 27.11.1941 nach Riga, ermordet vermutlich nach dem 27.11.1941 bei Riga
   
Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg gründete Karl Handburger in den 1920iger Jahren in Würzburg die "Fränkische-Spirituosen-Vertriebs-Gesellschaft". Im November 1938 wurde er für einige Monate in "Schutzhaft" genommen. Sein Geschäft musste er auflösen. Da seine Auswanderungsbemühungen erfolglos blieben, musste er bei der Reichsbahn und bei der Stadt Würzburg Zwangsarbeit leisten.
Am 27. November 1941 wurde er zusammen mit seiner Ehefrau Käthe und dem vierjährigen Sohn Peter nach Riga deportiert. Die ganze Familie wurde ermordet.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 237 f.;
Staatsarchiv Würzburg, Gestapoakte 367;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/831446, (27.05.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus der Bezirksstelle Bayern. Nürnberg - Würzburg nach Riga, Abfahrtsdatum: 29.11.1941, http://www.statistik-des-holocaust.de/OT411129-Wuerzburg3.jpg (10.06.2016).
Autorin / Autor Andreas Roser
Paten Herr Dr. Peter Gröbner
   
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