Hermann Hersch

   
geboren am 02.03.1873 in Hassloch/Pfalz
Straße  Leistenstraße 17
Stadtteil Steinbachtal
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum04.01.1943
TodesortTheresienstadt
   
deportiert am 23.09.1942 nach Theresienstadt und dort am 04.01.1943 ermordet
   
1904 nach Würzburg zugezogen trat Hermann Hersch in die Weinhandlung seines Schwiegervaters Josef Obermayer ein. 1912 gründete er die eigene Weinhandlung Hermann Hersch. Im I. Weltkrieg war er als Funker eingesetzt.
1935 wurde Hersch denunziert wegen angeblicher Verspottung des Hitler-Grußes in einem Cafe. Er wurde von der Gestapo unter der Androhung von Schutzhaft verwarnt. 1940/41 musste er Zwangsarbeit bei der Stadt Würzburg leisten. Am 23. September 1942 wurde er zusammen mit seiner Ehefrau Eugenie nach Theresienstadt deportiert, wo er am 4. Januar 1943 ums Leben kam.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 256;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de861039, (02.06.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/14902-hermann-hersch/ (02.06.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Würzburg - Theresienstadt, Abfahrtsdatum: 23.09.1942, http://www.statistik-des-holocaust.de/II26-10.jpg (02.06.2016).
SSAA – Einwohnermeldekartei. Ifd. Nr. 24402, http://www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/test/web324w/showimg/showimg.php?files=../quellen/1052/24402.jpg#../quellen/1052/24402.jpg (02.06.2016).
Autorin / Autor Georg Rosenthal
Paten Der Würzburger Fussball-Verein, An den Vorstand
   
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