Hermann / Hirsch Weissbart

   
geboren am 11.09.1879 in Würzburg
Straße  Maxstraße 9 1/4
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum25.04.1942
Todesdatum00.00.1942
TodesortIzbica (Lublin)
   
deportiert am 25.04.1942 nach Izbica und dort vermutlich noch im selben Jahr ermordet
Haus Nr. 9 1/4 gibt es nicht mehr. Laut einem historischen Stadtplan war der Verlauf der Maxstraße damals in Richtung Stadtmitte anders als heute. Nr. 9 1/4 dürfte sich etwa dort befunden haben, wo heute das Haus mit dem Geschäft F.X.Müller, Ecke Spiegelstraße, steht.
   
Hermann Weissbart erlernte das Schneiderhandwerk und machte sich um 1903 selbständig. Bis etwa 1935 war er Inhaber eines Geschäfts für Herrengarderobe. In den Jahren 1916 - 1919 leistete er einen Kriegs- und Militärdienst als Unteroffizier.

1939 musste er in das Jüdische Wohnheim in der Bibrastr. 6 umziehen. Von dort aus wurde er am 25. April 1942 nach Izbica (Raum Lublin) deportiert, wo er vermutlich 1942 ermordet wurde.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, S. 665;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/988900 (26.06.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Nürnberg - Würzburg nach Krasniczyn, Abfahrtsdatum: 25.04.1942, http://www.statistik-des-holocaust.de/OT420425-Wuerzburg47.jpg (22.06.2016).
Autorin / Autor Dorothee Klinksiek
Paten Der Verein der Naturfreunde Deutschlands, Herr Edgar Dünninger
   
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