Elisabeth Weinberger

   
geboren am 14.02.1936 in Würzburg
Straße  Keesburgstraße 20
Stadtteil Frauenland
Deportationsdatum17.06.1943
Todesdatum30.06.1943
TodesortAuschwitz
   
deportiert am 17.06.1943 nach Auschwitz und dort am 30.06.1943 ermordet
   
Elisabeth Weinberger, in der Familie "Lies" genannt, wurde in eine völlig assimilierte jüdische Familie hineingeboren, die mit dem Herzen an ihrer Heimat und der deutschen Kultur hing und ihre Kinder auch so erzog. Elisabeth dürfte in den ersten fünf Jahren ihres Lebens, solange ihr Vater noch lebte und die Familie noch in ihrer schönen Wohnung mit Gartenzugang in der Keesburgstraße wohnte, ein behütetes Leben geführt haben.

Als sie 1942 mit ihrem Bruder und ihrer Mutter in die beengten Verhältnisse in der Bibrastraße umziehen musste, merkte vielleicht auch sie schon, dass sie einer verfolgten Bevölkerungsminderheit angehörte.

Ihr Leben endete in einer Gaskammer in Auschwitz, als sie gerade etwas über sieben Jahre alt war.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, S. 660;
Hannah Hickman, Let One Go Free, Newark (GB) 2003;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/987969 (26.06.2016);
Yad Vashem – The Central Database of Shoa Victims’ Names, Gedenkblatt, http://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=1068202&ind=2 (26.06.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Das Matthias-Grünewald-Gymnasium, Christoph Ries
   
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