Manfred Sturm

   
geboren am 04.02.1927 in Rimpar bei Würzburg
Straße  Siligmüllerstraße 8
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum08.09.1942
Todesdatumunbekannt
Todesortunbekannt, vermutlich Cosel (Kozle)
   
deportiert am 08.09.1942 über Mechelen nach Cosel (Kozle), einem Durchgangslager für die Organisation Schmelt, dort wurde er vermutlich 1942 ermordet
   
Manfred Sturm kam als erstes Kind der Eheleute Isaak und Chaja Sturm, geb. Schwarzmann, am 4. Februar 1927 in Rimpar bei Würzburg zur Welt. Im September 1928 zog die Familie nach Würzburg, wo Manfred später die Jüdische Volks- und Berufsschule besuchte.

Anfang Juli 1939 emigrierte er mit seinen Eltern und seinen beiden jüngeren Schwestern Sara (geb.1930) und Amalie (geb.1933) nach Brüssel. Getrennt von seiner Familie wurde Manfred Sturm bereits am 8. September 1942 von Mechelen nach Cosel (Kozle) deportiert.

Aus dem ursprünglichen Auschwitztransport wurde er zur Zwangsarbeit ausgesondert und vermutlich nach kurzer Zeit in Cosel ermordet.
   
Quelle Bundesarchiv R1, Volkszählung vom 17.05.1939, Ergänzungskarten für Angaben über Abstammung und Vorbildung aus dem Bestand R 1509, Reichssippenamt;
Archiv der Gemeinde Rimpar;
Ward Adriaens, Mecheln-Auschwitz 1942 - 1944. The Destruction of the Jews and Gypsies from Belgium, Brüssel 2009;
Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 626;
Autorin / Autor DR, SB
Paten GHG - Grüne Hochschulgruppe, Frau Katharina Haas, Frau Katharina Günther
   
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