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Frieda Steinberg, geb. Rosenbaum

   
geboren am 07.03.1881 in Würzburg
Straße  Ludwigstraße 8
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum04.06.1943
TodesortTheresienstadt
   
am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und am 04.06.1943 dort ermordet
   
Frieda Rosenbaum kam am 7. März 1881 als Tochter von Louis Rosenbaum (1853-1914) und seiner Frau Rosa, geb. Lein (1857-1924) aus Diespeck in Würzburg zur Welt. Sie wuchs mit ihrer älteren Schwester Adelheid (1879-1942)auf.
1903 heiratete sie den Fabrikanten Julius (Isak Julius) Steinberg (1869-1929), der als Teilhaber in die Herrenkleiderfabrik ihres Vaters Louis Rosenbaum eintrat. Wenig später übernahm Julius Steinberg die Fabrik mit seinem Schwager Heinrich Lein (1865-1924), die dann unter dem Namen Lein & Steinberg firmierte.
Am 5. Juni 1905 brachte Frieda ihren Sohn Walter zur Welt. 1929 verstarb ihr Ehemann Julius Steinberg. Vermutlich nach seinem Tod wurde sie zusammen mit ihrem Sohn Teilhaberin der Firma.
Sie war Mitglied im Jüdischen Kulturbund.
Frieda Steinberg lebte ab 1933 im jüdischen Altersheim in der Konradstraße 3. Ihr Sohn Walter emigrierte im August des gleichen Jahres mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen nach Palästina. Mit ihrer Schwester Adelheid Lein wurde Frieda Steinberg am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort wurde sie am 4. Juni 1943 ermordet.
   
Quelle Staatsarchiv Würzburg, Gestapoakten 5900;
Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 2, S. 581 f.;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de974334 (7.2.2016);
Juliane Balk, Q11, Siebold-Gymnasium, Würzburg.
Autorin / Autor Stefanie Neumeister, Aktualisierung März 2016 Ingrid Sontag
Paten Frau Renata Hünig, Herr Klaus Hünig
   
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