Georg Zöpfel

   
geboren am 23.08.1901 in Würzburg
Straße  Am Salmannsturm 6
Stadtteil Heidingsfeld
Deportationsdatum27.06.1941
Todesdatum27.06.1941
TodesortHartheim
   
Georg Zöpfel, geb. 23.08.1901, kath., ledig, Kaufmann;
11.07.1934 Heil- und Pflegeanstalt Werneck,
19.08.1939 Wohltätigkeits- und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder Reichenbach Opf.,
17.05.1941 Kreis- Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen,
27.06.1941 Tötungsanstalt Hartheim/Linz.
   
Georg Zöpfel wird am 23. August 1901 als Sohn von Josef Zöpfel, von Beruf Schuhmacher und Reisender, und seiner Frau Barbara, geb. Rollstedter in Würzburg geboren. Die Familie lebt am Sanderring 5 in dem Haus, das Josef Zöpfel, der Vater am 30. August 1917 erworben hat. Am 10. Juni 1929 tritt eine Erbengemeinschaft den Besitz an, darunter auch Georg Zöpfel.

Vom 22. Oktober 1919 bis 29. November 1919 lebt er kurzzeitig in Limburg an der Lahn und ist dann wieder bei den Eltern am Sanderring 5 gemeldet. Danach verbringt er 9 Monate in der Gefangenenanstalt Amberg und ist ab 01. April 1932 wieder in Würzburg, Sanderring 5. Ab dem 01. November 1933 wohnt er Am Salmannsturm 6 bei Buckel in Heidingsfeld.

Am 11. Juli 1934 wird er in die Heil- und Pflegeanstalt Werneck eingewiesen, der Grund ist nicht bekannt. Von Werneck wird er am 19. August 1939 mit einem Transport in die Wohltätigkeits- und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder Reichenbach/Opf. verlegt.

Am 17. Mai 1941 erfolgt die Verlegung mit einem Sammeltransport in die Niederbayerische Kreis- Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen. Von dort wird er mit dem T4 Transport Nr. 4 am 27. Juni 1941 in die Tötungsanstalt Hartheim/Linz verbracht, wo er vermutlich noch am selben Tag ermordet wird.
   
Quelle Standbuch des Bezirkklinikums Werneck Aufn.Nr. 6207;
Standbuch der Wohltätigkeits-und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder Reichenbach/Opf.;
Hauptbuch Kreis- Heil-u. Pflegeanstalt Mainkofen;
Gedenkstätte Hatheim/Linz;
Stadtarchiv Würzburg Meldebogen, Adressbuch 1933.
Autorin / Autor Regine Samtleben
Paten Inklusionsband Mosaik, Peter Estenfelder
   
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