Beate Heinemann

   
geboren am 18.12.1936 in Würzburg
Straße  Bismarckstraße  17
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum25.04.1942
Todesdatumunbekannt
TodesortRaum Lublin
   
deportiert am 25.04.1942 nach Krasniczyn in Ostpolen, vermutlich kurz darauf im Raum Lublin ermordet
Ehemals wohnhaft in der Harfenstraße 12, der Gedenkstein liegt heute an der Bismarckstraße 17
   
Über das kurze Leben von Beate Heinemann gibt es nur wenige Informationen.
Ihr 1897 geborener Vater Albert Heinemann besaß eine Öl-, Fett- und Kolonialwarenhandlung in Würzburg und kam ursprünglich, wie Beates Mutter Frieda geb. Kremer, aus dem Dorf Poppenlauer im heutigen Landkreis Bad Kissingen. Im November 1938 wurde ihr Vater nach Buchenwald verschleppt und musste danach sein Geschäft aufgeben.
Alle Bemühungen der Familie um eine Emigration in die USA scheiterten. So zogen die Heinemanns im Oktober 1941 nach Poppenlauer, wo Beates Großeltern mütterlicherseits wohnten.
Am 25. April 1942 wurde die fünfjährige Beate Heinemann zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Vater von Würzburg aus über Krasnystaw nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert und im Raum Lublin wohl wenig später ermordet. Ihre Großeltern starben in Theresienstadt.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T.1, S. 249;
Staatsarchiv Würzburg, Gestapoakten 832;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de856125, (31.05.2016).
Autorin / Autor Nina Gaiser
Paten Der , Emanuele La Rosa
   
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