zurück

Jakob Jekil Fechenbach

 
geboren am 24.07.1899 in Würzburg
Straße  Ursulinergasse 2
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum19.02.1940
Todesdatum25.03.1940
TodesortKZ Sachsenhausen
   
am 19.02.1940 nach Sachsenhausen deportiert und dort am 25.03.1940 ermordet
   
Jakob Fechenbach, der jüngste Sohn von Noe und Rosalie Fechenbach, war von Geburt an taubstumm. Er besuchte in Würzburg die Volksschule und machte danach eine Schneiderlehre. Zunächst arbeitete er in seinem erlernten Beruf, war später aber überwiegend als Händler tätig.
1917 war er beim Kriegshilfsdienst eingesetzt. Seit 1919 lebte er meist außerhalb von Würzburg, seit 1925 in Berlin.
Als Schwerbehinderter und Jude unterlag er den Verfolgungsmaßnahmen durch das NS-Regime in besonderem Maße. Schon am 25. März 1940 wurde er im KZ Sachsenhausen ermordet.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 139 f.;
Hermann Schueler, Auf der Flucht erschossen. Felix Fechenbach 1894-1933. Eine Biographie, Köln 1981;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de864478 (19.05.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Der Felix-Fechenbach-Kreis, Herr Helmut Försch
   
zurück