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Manfred Goldschmidt

   
geboren am 25.02.1928 in Würzburg
Straße  Dominikanergasse 6
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum25.04.1942
Todesdatumunbekannt
Todesortunbekannt
   
am 25.04.1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin vermutlich bald darauf ermordet
   
Manfred Goldschmidt war das zweite Kind von Isaak Goldschmidt (Jg.1893) aus Züntersbach und Ella geb. Frank (Jg.1895) aus Rödelsee, die seit den 20er Jahren in Würzburg in der Dominikanergasse 6 lebten. Dort betrieb der Vater eine Herrenschneiderei und führte zeitweise ein Kolonialwarengeschäft. Vor Manfred wurde 1924 seine Schwester Fanny geboren und nach ihm 1932 seine Schwester Thirza und 1935 sein Bruder Leopold.
Manfred besuchte in Würzburg die Schule und war 14 Jahr alt, als er zusammen mit seinen Eltern und den zwei jüngeren Geschwistern am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert wurde. Wahrscheinlich wurde er mit seiner Familie bereits kurz nach der Ankunft im Raum Lublin ermordet. Wie seine Angehörigen wurde er später für tot erklärt.
Nur seine älteste Schwester Fanny überlebte, da sie bereits um das Jahr 1938 im Alter von etwa 14 Jahren nach Palästina auswandern konnte. Sie legte Gedenkseiten für ihre Angehörigen in Yad Vashem unter dem Namen Tsipora Kempe an.
Biographie erstellt September 2006, überarbeitet September 2017.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 197;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de876503 (19.05.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum, Ingrid Sontag
Paten Die Goethe-Volksschule, Klasse 8b, Herr Norbert Langhans
   
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