Simon Eisenheimer

   
geboren am 01.04.1859 in Wiesenbronn/Ufr.
Straße  Glockengasse 6
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum04.12.1942
TodesortTheresienstadt
   
am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und dort am 04.12.1942 ermordet
Die Häuser Glockengasse 1-8 gibt es nicht mehr. Alle Steine für die Opfer aus diesen Häusern werden hier an einer gemeinsamen Stelle verlegt.
   
Simon Eisenheimer war Besitzer des Anwesens Glockengasse 6. Dort verdiente er seinen Lebensunterhalt als Selbständiger (Handel/Gastwirtschaft), bevor er sich um 1920 zur Ruhe setzte.
Nach erzwungenem Aufenthalt in den Heimen Bibrastraße 6 und Dürerstraße 20 wurde er am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er am 4. Dezember des selben Jahres ums Leben kam.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 130;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de856877 (19.05.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/9498-simon-eisenheimer/ (19.05.2016).
Autorin / Autor gg
Paten Herr Wolfgang Sans
   
zurück