Regina (Rachel) Eisenheimer, geb. Grünbaum

   
geboren am 08.12.1863 in Kleinsteinach/Ufr.
Straße  Glockengasse 6
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum04.12.1942
TodesortTheresienstadt
   
am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und dort am 04.12.1942 ermordet
Die Häuser Glockengasse 1-8 gibt es nicht mehr. Alle Steine für die Opfer aus diesen Häusern werden hier an einer gemeinsamen Stelle verlegt.
   
Regina Eisenheimer war die Ehefrau des Simon Eisenheimer. 1898 erhielt sie die Konzession für eine Garküche mit Ausschank im eigenen Anwesen in der Glockengasse 6.
Am 23. September 1942 wurde sie mit ihrem Mann aus dem Heim in der Dürerstraße 20 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 4. Dezember 1942 ums Leben kam.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 130;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de856868 (19.05.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/9497-rachel-regina-eisenheimer/ (19.05.2016).
Autorin / Autor gg
Paten Frau Eleonore Jockel
   
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