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Rosa Fulder, geb. Nussbaum

 
geboren am 02.02.1880 in München
Straße  Kartause 9 1/4
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum23.09.1942
Todesdatum22.04.1943
TodesortTheresiensatdt
   
am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und dort am 22.04.1943 ermordet
   
Rosa Fulder lebte seit ihrer Heirat im Jahr 1903 bis zu ihrer Deportation 1942 in Würzburg zusammen mit ihrem Ehemann Nathan und den Töchtern Miriam, geb. 1905, und Karola, geb. 1908. Über ihr Leben ist nichts bekannt; sie dürfte nie in irgendeiner besonderen Funktion in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten sein, sondern war wohl ausschließlich Hausfrau und Mutter.
Wie ihr Mann überlebte auch sie die Deportation vom 23. September 1942 nur kurze Zeit. Sie starb ein halbes Jahr nach dem Eintreffen im Lager, wahrscheinlich an Hunger oder Krankheit. Ihren beiden Töchtern gelang die Auswanderung nach Palästina; beide lebten nach dem 2. Weltkrieg verheiratet in Israel.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 187;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de871945 (19.05.2016);
Datenbank der Holocaust Opfer aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto aus Europa, http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/11580-rosa-fulder/ (19.05.2016);
Yad Vashem – The Central Database of Shoa Victims’ Names, Gedenkblatt, http://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&s_lastName=fulder&s_firstName=rosa&s_place=&itemId=407809&ind=2&winId=-1206984322280503479 (07.06.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Bezirksstelle Bayern. Nürnberg – Würzburg nach Theresienstadt, Abfahrtsdatum 23.09. – 24.09.1942, http://www.statistik-des-holocaust.de/II26-8.jpg (07.06.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten
   
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