Rebekka Ansbacher

   
geboren am 22.08.1922 in Würzburg
Straße  Sterngasse 16
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum15.08.1942
Todesdatumunbekannt
TodesortAuschwitz
   
deportiert am 15.08.1942 nach Auschwitz und dort ermordet
   
Rebekka Ansbacher war das dritte Kind von Simon (2) und Selma Ansbacher. Sie besuchte bis April 1937 die jüdische Volksschule in Würzburg, danach ein Jahr lang die von der Israelitischen Kultusgemeinde angebotenen Haushalts- und Wirtschaftskurse. Bis zum Novemberpogrom 1938 war sie im Israelitischen Kinderheim in Köln beschäftigt und kehrte dann nach Würzburg zurück.
Im November 1939 gelang ihr bei Aachen der illegale Grenzübertritt nach Belgien. In Brüssel konnte sie zunächst mit ihren Eltern und ihrer Schwester zusammen leben. Sie arbeitete als Kindermädchen und konnte so einen nicht unerheblichen Teil zum Lebensunterhalt der Familie beisteuern.
Am 15. August 1942 wurde sie mit ihrer Mutter und zwei Geschwistern über das Sammellager Malines (Mecheln) nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie wohl wenig später ermordet; nach dem Gedenkbuch des Bundesarchivs gilt sie als "verschollen".
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 60f.;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de831995 , (17.05.2016);
Yad Vashem – The Central Database of Shoa Victims’ Names, Gedenkblatt, http://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&s_lastName=ansbacher&s_firstName=rebekka&s_place=&itemId=1828761&ind=2&winId=3215299713160775277 (17.05.2016).
Autorin / Autor Hans-Peter Baum
Paten Herr Dr. Toni Röschlau
   
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