QR-Code zum Testen übergeben

Pausengong! Am 16.12.21 streben die Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Klara-Oppenheimer-Schule nach draußen. Und da kommen auch schon die Verantwortlichen: Christoph Zobel, der IT-Lehrer, dem es samt seinen Klassen zu verdanken ist, dass die Stolperstein-Homepage von Würzburg neu aufgestellt wurde, mit Birgit Seiler.

Geradewegs gehen sie auf Michael Stolz, Mitglied des Würzburger AK Stolpersteine, zu. Freundliches Zunicken allerseits. “Und wo sind jetzt die QR-Codes?”, fragt der Würzburger. Da schwingen die Schultüren auf, und Ferdun Meydan kommt freundlich winkend auf die Gruppe zu. Neugierig begutachten sie alle die beiden Probeexemplare, die der Kollege und Berufsschullehrer aus Eichstätt mitgebracht hat. “Zur Probe haben wir einfach eine Messing-Legierung genommen und von einer Firma den QR-Code anbringen lassen. Da können Sie herausfinden, ob der Code auch beim praktischen Gebrauch noch lesbar ist. Und dann müssen Sie noch im Arbeitskreis beraten, ob eine solche Information gewünscht wird”, ist das Angebot von Ferdun Meydan.

Von der freundlichen Übergabe zeugen nachfolgende Fotos. Und dann wird der AK entscheiden, ob und wo eine solche Zusatzinformation sinnvoll wäre: Bei den Gruppen-Verlegungen in der Friesstraße etwa, für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, oder in der Dürerstraße/Konradstraße an der Stelle der jüdischen Altenheime und des Krankenhauses oder bei den Ruschkewitz-Stolpersteinen in der Schönbornstraße vor dem Kaufhof. Man wird sehen.

Dankbar packt Michael Stolz die Platten ein. Und der Gong beendet die produktive Pause.