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Theofil Goczal

   
geboren am 11.11.1913 in Wysoka, Polen
Straße  Friesstraße/Ecke Zwerchgraben 
Stadtteil Frauenland
Todesdatum25.03.1944
TodesortGestapo-Notgefängnis, Würzburg
   
am 18.5.1943 verhaftet, am 10.07.1943 nach Mauthausen gebracht und im Außenlager Wiener Neudorf am 25.03.1944 ermordet
   
Theofil Goczal kommt am 11. November 1913 in Wysoka auf die Welt, das im polnischen Bezirk Krakau liegt. Weitere biographische Angaben und auch die Umstände, wie er ins Deutsch Reich kam, sind unbekannt.

Goczal arbeitet in Würzburg-Zell bei der Reichsbahn als Rangierarbeiter und ist im dortigen Gemeinschaftslager einer Baufirma untergebracht.
Während eines Fliegerangriffes öffnet er einen Waggon und stiehlt daraus 12 kg Zucker. Er wird beobachtet und daraufhin durch die Bahnschutzpolizei auf dem Rangierbahnhof in Würzburg-Zell am 18. Mai 1943 festgenommen. Noch am selben Tag kommt er im Gestapo-Notgefängnis in Haft. Am 19. Mai 1943 erstattet die staatliche Kriminalpolizei gegen ihn Strafanzeige wegen des Verbrechens eines schweren Diebstahls nach § 243 Ziff. 4 RStGB in Verbindung mit einem Verbrechen gegen die Volksschädlingsverordnung vom 5.9.1939 § 2 und 4.
Das Attest des Staatlichen Gesundheitsamtes vom 31. Mai 1943 bestätigt die vorausgegangene Untersuchung, wonach keine sichtbaren Krankheiten, Mängel und Gebrechen festgestellt wurden und der Untersuchte somit haft-, transport-, arbeits- und lagerfähig sei.
Am 5. Juni 1943 wird schließlich bei den zuständigen Stellen die Verhängung von Schutzhaft und die Einweisung in ein KZ beantragt.
Drei Tage später am 8. Juli 1943 wird Theofil Goczal aus der Polizeihaft mit einem Sammeltransport nach Mauthausen gebracht. Im dortigen Lager registriert man ihn am 10. Juli 1943 und überstellt ihn am 2. August 1943 dem Außenkommando Wiener Neudorf.
Theofil Goczal wird dort am 25. März 1944 ermordet.

more information in other languages available pl Theofil (Teofil) Goczal (Goczał), urodził się 11.11.1913 w Wysokiej k. Wadowic (Polska). O jego wcześniejszym życiu i okolicznościach dostania się do Niemiec nic nie wiadomo. Został skierowany do pracy na niemieckiej kolei. Podczas alarmu lotniczego ukradł z pociągu 12 kg cukru. 18–go maja 1943 r. został za tę kradzież aresztowany i osadzony w prowizorycznym więzieniu Gestapo w Würzburgu. Przewieziony 8-go lipca 1943 r. najpierw do obozu w Mauthausen następnie do Wiednia Neudorf zginał tam 25- go marca 1944 r. ( wg. www.straty.pl T.G. był stolarzem) (Übersetzung der Kurzfassung ins Polnische von Beata Surdyka und Dr. Ursula Kolat)
   
Quelle Informationen der KZ-Gedenkstätte Mauthausen;
Staatsarchiv Würzburg, Gestapo 21243.
Autorin / Autor Alexander Kraus, Ingrid Sontag
Paten
   
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