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Jan Lridnicki

   
geboren am in Polen vermutlich, Ort unbekannt
Straße  Friesstraße/Ecke Zwerchgraben 
Stadtteil Frauenland
Todesdatum03.09.1943
TodesortGestapo-Notgefängnis Würzburg
   
am 3. September im Gestapo-Notgefängnis verstorben und am 4. September 1943 im Anatomischen Institut der Universität Würzburg eingeliefert
   
Zu Jan Lridnicki liegen keinerlei biographische Angaben vor und es ließen sich auch keine recherchieren. Sein Name lässt auf eine Herkunft aus Polen schließen, denn dort sind vergleichbare Namen beheimatet. Die Schreibweise mit den Anfangsbuchstaben „Lr“ ist wahrscheinlich nicht korrekt, denn sie findet sich nirgends im östlichen Europa. Was man weiter vermuten kann ist, dass es wohl ein jüngerer Mann gewesen sein muss, der im unterfränkischen Raum als Zwangsarbeiter eingesetzt war.

Die einzige Quelle für seine Existenz ist das Leicheneingangsbuch des Anatomischen Instituts, in dem verzeichnet ist, dass er am 3. September im Gestapo-Notgefängnis verstorben ist und tags darauf, am 4. September 1943 im Anatomischen Institut eingeliefert wurde.

Seine sterblichen Überreste wurden demnach am 18. Februar 1948 an einem unbekanntem Ort beerdigt.
   
Quelle Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Leicheneingangsbuch.
Autorin / Autor Alexander Kraus, Ingrid Sontag
Paten
   
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