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Michael Marcek

   
geboren am in Russland, Ort unbekannt
Straße  Friesstraße/Ecke Zwerchgraben 
Stadtteil Frauenland
Todesdatum03.09.1943
TodesortGestapo-Notgefängnis Würzburg
   
am 3. September 1943 im Gestapo-Notgefängnis gestorben und am selben Tag im Anatomischen Institut der Universität Würzburg eingeliefert
   
Die biographischen Daten von Michael Marcek, der aus Russland stammt, sind unbekannt. Auch über die Umstände und Gründe seiner Verhaftung liegen keine Informationen vor.

Aus den Eintragungen des Anatomischen Instituts in Würzburg geht lediglich hervor, dass er am 03. September 1943 angeblich an allgemeinem Marasmus (geistig-körperlicher Kräfteverfall) und Herzschwäche im Gestapo-Notgefängnis verstorben ist und am selben Tag im Anatomischen Institut eingeliefert worden ist. Tatsächlich fällt er wohl wie viele andere Zwangsarbeiter den menschenunwürdigen Lebensbedingungen im Gestapo-Notgefängnis zum Opfer.

Der Ausbeutung seiner Arbeitskraft folgt die seines Körpers: Nach Abschluss der anatomischen Untersuchungen durch die Medizinstudenten der Universität Würzburg werden die sterblichen Überreste von Michael Marcek am 28. September 1947 an einem unbekanntem Ort beigesetzt.
   
Quelle Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Leicheneingangsbuch.
Autorin / Autor Alexander Kraus, Ingrid Sontag
Paten
   
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