Arbeitskreis Stolpersteine

In Würzburg finden jedes Jahr zwei Stolpersteinverlegungen statt.

Die Aufgabe der etwa 20 ehrenamtlichen  Mitarbeiter*innen des Arbeitskreises ist die Recherche und Erstellung der Opferbiographien, die Planung und Durchführung der Steinverlegungen und die Gewinnung von Paten für die Stolpersteine.

Jede der Verlegungen wird von einer Abendveranstaltung begleitet mit seit Jahren wechselnden Themen. Für diese Veranstaltung wird nach Möglichkeit ein Raum in einem Gebäude gesucht, das einen Bezug zum ausgewählten Themenschwerpunkt hat. Zudem müssen die Mitwirkenden, wie externe Referent*innen, Darsteller*innen und künstlerisches Rahmenprogramm gefunden werden. Gemeinsam erfolgt dann die Planung des Abends durch den Arbeitskreis unter Federführung der Koordinatorin Benita Stolz.

Die genauen Verlegeorte der Stolpersteine werden anhand historischer Karten bestimmt, da sich in Würzburg beim Wiederaufbau nach dem Krieg teilweise die Straßenverläufe und die Straßennamen geändert haben.
Unterstützung erhält der Arbeitskreis hier durch das städtische Baureferat, dessen Angestellte am Tag vor der Verlegung die Bodenaussparungen für die Stolpersteine graben. Die Steine werden am Folgetag in einem würdevollen Rahmen von Günter Demnig eingesetzt.

Vor jeder Verlegung wird die Öffentlichkeit durch Plakataktionen, durch Medienbeiträge, durch persönliche schriftliche Einladung aller Förderer und Benachrichtigung aller Anwohner*innen informiert.

Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit im Arbeitskreis haben, würden wir uns über Ihr Engagement sehr freuen.
Auch eine Spende für unsere Arbeit und insbesondere für die aufwendige Abendveranstaltung bei den Verlegungen ist uns sehr willkommen.